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Mü allein zu Haus

Moin.

Meine Eltern sind über's Wochenende weggefahren und ich bin hier mit meiner kleinen Schwester allein. Wir kommen erstaunlich gut miteinander klar, bis auf einige Diskussionen bzgl. des Fernsehprogramms (sie wollte Cosmo & Wanda schauen, ich GZSZ; ein niveautechnisches Dilemma). 

Unsere Eltern sind in einem Wellnesshotel, aber ich schätze, sie werden sich nicht wirklich erholen, weil sie sich fürchterliche Sorgen machen, wir könnten verhungern, das Haus abbrennen oder von einem Einbrecher weggeklaut werden. (Niemand würde uns freiwillig zu sich nehmen.)

Wir hatten abgemacht, dass sie täglich um 12 Uhr und um 20 Uhr anrufen, aber seit Freitagabend haben wir sie sicher zehn mal davon überzeugen müssen, dass uns nicht gerade ein Verbrecher ein Messer an den Hals hält. Ich frage mich, wo der Sinn dieser Kontrollanrufe liegt. Wenn wir tot sind oder entführt, können wir eh nicht ans Telefon gehen.

Der einzige wirklich schwerwiegende Nachteil: Wir sitzen den ganzen Tag faul auf dem Sofa, essen und schauen DVDs (davon 4x Fuck Ju Göhte). Meine Eltern gehören zwar nicht zu denen, die total dahinter her sind, dass meine Schwester und ich immer brav lernen, aber sie lassen uns nicht den ganzen Tag auf der Couch verbringen. Ich bin gestern shoppen gegangen, um nicht mehr herumzusitzen, aber in Hinsicht auf den Stapel Hausaufgaben, den ich noch machen muss, war das wahrscheinlich auch nicht gerade ein genialer Einfall.

 

 

Heutige To-Do-List:

1. Axt kaufen.
2. Die Axt "Freundlichkeit" nennen.
3. Mit Freundlichkeit auf die Menschen zugehen.

 

Mü am 3.1.15 13:34


Ich hasse Silvester.

Ich hasse es wirklich; ich gehöre nicht zu denen, die man mit Gewalt auf eine Party schleppen muss, um sie dann zwei Stunden später zugedröhnt und halbnackt auf irgendwelchen Tischen tanzen zu sehen.

Ich meine, es ist nur eine Zahl. Ansonsten sieht und spürt man nichts davon, dass ein neues Jahr beginnt. 

Aber trotzdem feiert die ganze Nachbarschaft draußen eine riesen Party und tut, als könne sie um Mitternacht die Eiskönigin persönlich am Himmel sehen, die das neue Jahr hinter sich her zieht.

Ich mag keine Fröhlichkeit. Ich weiß nicht, warum. Es löst ein seltsames Gefühl in mir aus, die Menschen auf der Straße laut reden und lachen zu hören. Und das ist auch der Grund, warum ich Silvester mehr hasse, als alle anderen Feste des Jahres: Man kann dem nicht entgehen. Man bekommt es gnadenlos mit, egal, ob man will oder nicht.

Habe ich Vorsätze? Ich fürchte schon, ja. Jeder hat die doch, oder? Aber wenn man mich danach fragt, sage ich immer soetwas wie "Blödsinn, ich doch nicht. Du kennst mich doch, ich halte mich eh nicht dran." Und lache. Damit ist die Sache erledigt und jeder glaubt, ich wäre vollkommen zufrieden mit meinem Leben, so, wie es gerade ist.

Das stimmt nicht.

Insgeheim habe ich eine Menge Vorsätze. 

Warum "insgeheim"? Tja, ich wäre schön blöd, jemandem zu erzählen, dass ich abnehmen möchte. Die Kommentare im Stile von "Denk an deine guten Vorsätze! Iss lieber eine Banane und nicht noch ein Stück Schokolade!" kann ich echt nicht gebrauchen.

Außerdem hätte ich gerne bessere Haut, aber da ich darauf eh keinen Einfluss habe, ist es wohl sinnlos, Vorsätze in diese Richtung zu haben.

Und dann wären da noch meine Noten, die wohlwollend ausgedrückt eine Katastrophe sind. Und es liegt nicht an mir, ehrlich. Ich lerne so viel, mehr als andere, die trotzdem bessere Noten haben als ich. Dieser Typ Mensch, der irgendeinen Chip im Hirn haben muss. Einmal durchlesen- fertig, 2, setzen.

Das einzige Fach, in dem ich wirklich gut bin, ist Deutsch. Und dementsprechend gern schreibe ich auch. Nachdem ich meine momentan angefangene Fanfiction (oh, so klischeehaft in meinem Alter) erst mal aufs Eis gelegt habe,  denke ich, ich sollte mal etwas über mich nachdenken, nicht über von mir erfundene Charaktere.

Das Problem ist: ich habe nichts zu sagen. Von daher weiß ich noch nicht, inwiefern das hier interessant oder uninteressant wird.

Egal was ich schreibe, ich schreibe immer für mich, nicht für andere. Ich brauche das Schreiben. Ich kann nicht ohne.

 

Mü am 1.1.15 01:17





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